Letzte Beiträge
- Presto Bulk – das gestrichene Naturtalent (Bilderdruckpapier)
- Die Deutsche Druckindustrie im Juli 2010
- Fortbildung zu Farbmetrik und Farbmessung in Wertheim
- Mit ColorCatch 3 alle RAL- und NCS-Farben im iPhone
- TypePrintDigital – Neuer Internet-Auftritt der Giengener Digitaldruckerei
Seiten
Kategorien
- Allgemein
- Buchtipp
- Finishing
- Internes
- Medien
- Menschen
- Messen
- Neues vom Markt
- Prepress
- Press
- Software
- Sponsoring
- Termine
- Wer macht was
Archiv
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
Keine Zeit Druckereien im Web zu suchen?
Abonnieren
Partnerschaften
Blogroll
- B2B Online Marketing Blog
- Basic Thinking Blog
- BusinessMediaBlog.com
- Corporate Publishing Lounge
- DIM-Marketingblog
- DISEIN
- Druckerey Blog
- Fontblog
- Fontwerk.com
- K2
- Mac Essentials
- macnews.de
- Marktpraxis-Blog
- media coffee blog
- medien-news
- Mediengestalter-Blog
- PenZiuM.de
- PR BLOGGER.
- printfuture
- Publishing-Business-Blog
Links
Menschen, Medien, Meinungen… die grafische Industrie im Dialog.
Wenn Druckereien zur Kasse bitten
13. März 2010 - 17:48 Uhr | Autor: Klaus Wenderoth
Kategorien: Allgemein, Finishing, Medien, Prepress, Press
Im Kampf um Kunden und Auftrgäge, verzichtet manch eine Druckerei auf jegliche Absicherung und geht bei der Druckproduktion zu 100% in Vorleistung. Ein Spiel mit dem Feuer, denn eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Zahlungsausfall eintritt. Das trotz dieser wiederholten, negativen Erfahrung viele Druckereien noch immer auf eine Vorkasseregelung in Ihren Zahlungsbedingungen verzichten, ist kaum noch nachvollziehbar. Ist die Angst einen Kunden nicht zu bekommen größer, als die Angst vor dem finanziellen Totalverlust? Warum ist Vorkasse in der grafischen Industrie noch immer oft die Ausnahme und nicht die (wünschenswerte) Regel?
“Schwarze Schafe” gibt es überall, auch unter den Drucksacheneinkäufern. Da werden Druckaufträge erteilt, ohne das jemals die Absicht bestand, diese auch rechtmäßig und wie vereinbart zu bezahlen. Die Leidtragenden sind dann oft die Druckereien, die auf den entstandenen Kosten und Ihrer Rechnung “sitzenbleiben”. Da der Gesetzgeber aber leider mehr die Täter, nicht aber die Opfer (Druckereien) zu schützen scheint, können diese, oft über Jahre hinweg, eine Druckerei nach der anderen schädigen. Selbstschutz ist also gefragt.
Eines kann man zu diesem Thema gleich vorab sagen: “Einen absoluten Schutz gibt es nicht“. Sehr wohl ist es möglich, durch eine durchdachte Vorkasseregelung, gerade bei Neukunden, gleich von Anfang an die “Spreu vom Weizen” zu trennen. Seriöse Auftraggeber und dies sind mit Sicherheit die große Mehrheit der Drucksacheneinkäufer, werden sicherlich Verständnis dafür haben, dass eine Druckerei vor Produktionsbeginn zumindest die Materialkosten gedeckt sehen möchte.
Wie aber könnte so eine “strukturierte Vorkasseregelung” in der Praxis aussehen? Einfach ist es bei den Privatkunden. Hier sollte grundsätlich Vorkasse vereinbart werden. Bei Geschäftskunden möge folgendes Beispiel gelten: Für Neukunden wird eine Nettowarenwert, z.B. 1.000 Euro festgelegt. Liegt der Bestellwert darunter, ist vom Neukunden grundsätzlich Vorkasse zu leisten. Liegt der Bestellwert darüber, so erfolgt die Lieferung auf Rechnung, allerdings nur bei einer entsprechend positiven Bonitätsauskunft. Bei einer negativen Bonitätsauskunft lässt man dem Kunden noch die Möglichkeit der Zahlungsart Vorkasse. Mit zu den Zahlungsbedingungen bei Vorkasse, gehört in diesem Kontext auch zwingend der Hinweis “Produktionsbeginn erfolgt erst nach Zahlungseingang“.
Die Onlinedruckereien haben zu dem Thema Vorkasse sehr viel Vorarbeit geleistet und praktizieren die entsprechenden Zahlungsbedingungen seit Jahren recht erfolgreich. Der “Druckereikunde” wird also nicht unbedingt verschreckt von einer (klassischen) Druckerei Abstand nehmen, wenn diese nun ebenfalls um Vorkasse beim Erstauftrag, bittet. Vielleicht braucht es einfach nur ein wenig Mut, von Seiten der Druckereien und ein wenig mehr Verständnis von Seiten der Auftraggeber, um das Produktionsrisiko zu minimieren. Überfällig und sehr wünschenswert wäre eine Umsetzung dieser Form der Absicherung “auf breiter Front” allemal. Vorkasse ist keine “unmoralische Forderung”, sondern nur die ehrliche und faire Abwicklung eines Druckauftrages und dies Zug um Zug.



















13. März 2010 um 17:48 Uhr
Mit der Vorkasse ist es nicht immer einfach diese durchzusetzen.
Bei uns im Digitaldruck sind oftmals Aufträge zum nächsten Tag fertig zustellen.
Wenn der Auftrag persönlich abgeholt wird, ist es kein Problem da der Kunde gleich bezahlt.
Anders sieht es aus, wenn der Auftraggeber weit entfernt oder sogar im Ausland ansässig ist und z.B. für eine Messe Drucksachen in Berlin braucht. Dann muss man auf Vertrauen produzieren. Aber die Erfahrung zeigt, das man mit diesen Kunden keine negativen Erfahrungen gemacht hat.
Oftmals sind es Stammkunden die auf Rechnung bezahlen, ihre Zahlungen immer mehr verzögern oder sogar einstellen wegen ihren Zahlungsschwierigkeiten.
Unser Zahlungsausfall von ca. 2-3% wird hauptsächlich von Stammkunden verursacht.