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T-O-P Performance auf dem Druckforum
12. Februar 2010 - 13:05 Uhr | Autor: Klaus Wenderoth
Kategorien: Allgemein, Neues vom Markt, Prepress, Press, Termine, Wer macht was
manroland präsentiert ganzheitlichen Lösungsansatz zur Zukunfts- ausrichtung von Druckereien
Was macht ein Druckunternehmen erfolgreich? manroland-Experten mit Gastredner Professor Jürgen Matt lieferten am 6. Februar auf dem Druckforum 2010 in Stuttgart Antworten. Sie referierten zur Strategie „T-O-P Performance – die Erfolgsformel zur Leistungssteigerung im Druck“.
Die Herausforderungen an Druckereien sind vielfältig: Preiswettbewerb, stagnierende Auftragsvolumen, Umwelt- und Veredelungsansprüche und das Erreichen der Vollauslastung.
Die manroland-Mehrwertstrategie Value Added Printing (VAP) zielt darauf ab, die Druckerei in allen Punkten gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Ein wesentlicher Bestandteil zum Erreichen der besten Druckperformance ist das optimale Zusammenspiel aus Technologie (T), Organisation (O) und Personal
(P). Die Leistungsstärke des Produktionsprozesses verteilt sich dabei zu jeweils rund einem Drittel auf die drei Faktoren. P = T x O x P lautet die Formel.
Die Organisation mit Drucksaal-Workflow und Materialogistik AUPASYS zählt zu den manroland-Kernkompetenzen und fand auf dem Druckforum besonderes Inte-
resse. Mit dem Workflow-Manager printnet können Produktionen über alle Wertschöpfungsstufen hinweg optimal geplant, gesteuert und überwacht werden. Die Basis des Systems sind offene Standards wie XML und JDF. Die Materiallogistik ist gerade im Verpackungsdruck bedeutend. Nur mit einem optimalen Materialfluss
lassen sich die hohen Geschwindigkeiten der Bogenmaschinen vollständig nutzen.
printnet schafft Räume für neue Jobs Das Vernetzungs- und Integrationsangebot printnet beschleunigt die Workflow-Performance in Druckereien. Von der Datenannahme über Grafik, Vorstufe und Druck bis hin zur Weiterverarbeitung bietet printnet eine einzigartige End-to-End-Lösung. Ein zentraler Faktor ist hierbei die perfekte Auftragsverwaltung mit dem printnet PressManager perfect. Das Druckhausmanagement erfasst und analysiert mit dem MIS (Management Information System) die Auftragsdaten, kalkuliert den Auftrag und definiert Schnittstellen. manroland ist dabei ein führender Anbieter in der Implementierung des Job Definition Formats der CIP4-Organisation, die Kunden arbeiten mit JDF-Anbindungen zu verschiedenen MIS-Anbietern. Im JDF- Workflow legt der printnet PressManager perfect selbsttätig Aufträge an, ordnet die PPF-Daten zu und führt alle technischen Voreinstellungen vollautomatisch aus. Ergebnis: eine spürbare Zeitersparnis, ein verbessertes Druckergebnis und weniger Makulatur. Zudem optimiert der IntegrationPilot den Bedienkomfort. Hervorzuheben sind CIP3- und JDF-Workflow sowie die Feinplanung der Reihenfolge von Druckaufträgen.
Der Drucker hat anhand der im Workflow erfassten Daten den Status und die Kalkulation immer im Blick. Er verfolgt und kontrolliert am Produktionsleitstand den
Auftragsfortschritt mit exakten Zeit- und Mengenangaben. Alle Beteiligten entlang der Produktionskette profitieren von der Prozesskontrolle und Transparenz, es
werden enorme Zeit-, Kosten- und Materialersparnisse erzielt. Diese Ersparnisse können durch eine abgestimmte Papierlogistik ausgeweitet werden.
AUPASYS, die logistische Meisterleistung Wichtig für den durchgängigen Workflow ist das Materiallogistiksystem AUPASYS, das sich über verschiedene Ausbaustufen jedem gewünschten Automatisierungsgrad anpasst. Eine ganzheitliche Beratung, die den Materialfluss in den Produktionsbereichen sowie die Gebäudestruktur und die zukünftige Investitionsplanung einbezieht, führt zu ganzheitlichen Konzepten. Das Ergebnis ist eine höhere Produktionsnettoleistung bei weniger Makulatur.
Die Praxis überzeugt besonders im Verpackungsdruck im XXL-Format: Beim Druck auf 400-Gramm-Karton, einer Stapelhöhe von 1,60 Meter und einer Leistung von
12.000 Bogen pro Stunde Maximalgeschwindigkeit hat der Drucker etwa vier Palettenwechsel pro Stunde zu zu erledigen. Ein Palettenwechsel kann mit vier
Minuten pro Palette angesetzt werden, bei vier Paletten sind das 16 Minuten von einer Stunde. Ein gutes Viertel der Stunde wird also nicht gedruckt. Mit einem voll-
automatischen Logistiksystem hat die Produktionsstunde wieder 60 Druckminuten. Die Druckkapazitäten werden erweitert, die Gesamtperformance steigt.
Quelle: manroland AG



















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