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Druckmaschinen-Leasing in Zeiten der Finanzkrise
3. April 2009 - 13:49 Uhr | Autor: Klaus Wenderoth
Kategorien: Allgemein, Press
Flexible Finanzierungskonzepte rund um anstehende Investitionen belegen auf der Wunschliste von Unternehmern in der Druckindustrie einen vorderen Platz. Druckmaschinen-Leasing gilt aufgrund seiner zahlreichen Vorteile wie die Sicherung der Liquidität oder Bilanzneutralität in diesem Zusammenhang als richtungweisend. Doch welche Auswirkungen hat die Finanzmarktkrise auf die Finanzierungsalternative?
Eine weltweit nachlassende Nachfrage zum einen sowie ein beeinträchtigtes Investitionsverhalten der Unternehmen hinsichtlich Ausrüstungsgüter zum anderen: Das sind kurz zusammengefasst weltweit die Ergebnisse der Finanzmarktkrise. Dementsprechend erwartet auch die Druckmaschinenbranche für 2009 Umsatzrückgänge aufgrund der Unvorhersehbarkeit bei Investitionsentscheidungen ihrer Kunden. Vor allem die starke Abhängigkeit von Werbeausgaben, die Unternehmen bei wirtschaftlichem Abschwung häufig zuerst einsparen, wird die Aufträge für Druckereien schrumpfen lassen, die dann wiederum weniger in neue Maschinen investieren werden.
Die Bundesregierung hat einen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) eingerichtet und Rettungspakete für die Banken geschnürt. Eine Bank nach der anderen schlüpft unter den Schirm des Soffin und sucht Hilfestellung beim Bund. Wichtig wäre jetzt, dass diese Gelder auch tatsächlich dem Mittelstand zugute kommen. Es muss sichergestellt werden, dass diese zur Aufrechterhaltung der Kreditversorgung eingesetzt werden und damit eben auch zur Liquiditätsversorgung mittelständischer Unternehmen.
Die Leasing-Branche spürt als größter Investor der deutschen Wirtschaft ebenfalls die Auswirkungen der Finanzmarktkrise, vor allem in der Verknappung ihrer Liquidität. Da für etliche Leasing-Gesellschaften die Finanzierungsbasis deutlich schmaler geworden ist, könnte die Finanzierung neuer Geschäfte in der Tat zum Engpassfaktor werden. Denn ohne freiwerdende Gelder aus bestehenden Anlagen können keine Finanzierungsmittel an die mittelständische Wirtschaft zurückfließen. Hieraus könnten erhebliche Verwerfungen entstehen. Entsprechend könnte beispielsweise die Druckmaschinenindustrie weniger flexibel agieren. Und für Leasing-Gesellschaften, die nicht eine Bank oder Bankengruppe als Mutter haben, kann es eng werden.
Sparkassen gelten als vertrauenswürdig
Ist dementsprechend in der aktuellen Wirtschaftssituation eine teuere Anschaffung notwendig, stehen die Druckereien vor einem Dilemma: Wer bewilligt in einem solch schwierigen Marktumfeld ohne Kenntnisse des Unternehmens, der Branche und der benötigten Maschinen eine Finanzierung für eine Anschaffung? Jetzt ist ein Partner gefragt, der sich auf den Kunden einstellen kann und die Probleme und die Notwendigkeit für die Anschaffung einer Maschine versteht und begleitet. Denn in diesem Fall sind fundiertes Branchenwissen und gute Kenntnisse der Investitionsgegenstände gefragt, um die notwendige Investition angemessen beurteilen zu können.
Die Deutsche Leasing mit den Sparkassen als Eigentümer, Vertriebspartner und Finanziers befindet sich in einer vergleichsweise komfortablen Situation. Die Sparkassen gelten gerade in Krisenzeiten als besonders sichere Institute und konnten deshalb in der jüngsten Finanzkrise einen erheblichen Einlagen-Zufluss verunsicherter Anleger verzeichnen. Obgleich die Banken durch die Krise kritischer beurteilt werden, ist das öffentliche Bild der Bankengruppen doch sehr differenziert: 70 Prozent der Deutschen sagen, dass die Großbanken im Ansehen eingebüßt haben, bei den Landesbanken schlägt sich der Imageverlust mit 55 Prozent nieder, bei den Sparkassen ist die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass diese ohne Imageschaden aus der Krise hervorgehen werden und sogar 17 Prozent sehen das Ansehen der Sparkassen gestärkt. Das solide Geschäftsmodell der Sparkassen baut auf Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und Optimierung der Relation von Ergebnis und Risiko und hat sich bewährt. Und diese Attribute kennzeichnen ebenfalls das Geschäftsmodell der Deutschen Leasing in Bezug auf das Thema Druckmaschinen-Leasing.
Objekt-Know-how ist essenziell
Seit über 45 Jahren stellt die Deutsche Leasing ihren Kunden nun schon ihr Objekt-Know-how zur Verfügung. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur um die reine Finanzierung, sondern um die komplette Betreuung vom Erwerb über Service- und Dienstleistungen bis hin zur eventuellen Verwertung der Maschine. Und mit der breiten und langjährigen Kundenverbindung zu den Sparkassen, die ihre Kunden nicht nur anhand der blanken Zahlen und Bilanzen beurteilen, sondern auch qualitative Faktoren in die Beurteilung der Kundenbonität einbeziehen, besteht eine hervorragende Ausgangsbasis zur gemeinsamen Realisierung der Investitionsideen von mittelständischen Kunden. Mit der Fokussierung auf den Mittelstand und einem besonderen Schwerpunkt auf Leasing von Maschinen d. h. auch Druckmaschinen-Leasing, sieht sich die Deutsche Leasing als Marktführer bestens aufgestellt.
Gemeinsame Tochter KBA-Leasing GmbH
Und auch durch die sehr guten Kontakte zu führenden Maschinenherstellern und -händlern oder aus Joint Ventures hat das Leasing-Unternehmen seine Kenntnisse rund um die Druckmaschinenbranche perfektioniert. Mit der Koenig & Bauer AG ist man über eine gemeinsame Tochtergesellschaft, die KBA-Leasing GmbH, seit über zehn Jahren besonders eng verbunden. Dabei gehören nicht nur Druckmaschinen für Bogen- und Rollenoffset zum Angebot, sondern auch Spezialmaschinen für den Banknoten-, Wertpapier- und Blechdruck. Mittlerweile unterstützen sich die Partner auch außerhalb der deutschen Grenzen gegenseitig.
Deutsche Druckmaschinen weltweit gefragt
Bei einer Exportquote der KBA von über 80 Prozent sind Finanzierungen im In- und Ausland essenziell für den Maschinenabsatz. Die Deutsche Leasing, die außerhalb Deutschlands in 18 Ländern von USA und Kanada über ganz Europa bis nach China präsent ist, kann auch hier unterstützen. Die Kenntnisse über die lokalen Märkte, über Geschäftsnuancen sowie Rechts- und Steuersysteme kommen den Kunden von KBA, die jenseits der deutschen Grenzen investieren oder internationale Märkte erschließen wollen, bei ihrem Markteintritt in dem jeweiligen Land zugute. Auch wird im Gespräch mit den Kunden das Thema IAS/IFRS-Bilanzierung beziehungsweise US-GAAP und Leasing aus seiner Komplexität herausgeholt und schon vor der über Leasing realisierten Investition die steuerrechtliche Sicherheit geklärt.
Gemeinsam mit KBA hat die Deutsche Leasing ein fundiertes Objekt- und Branchenwissen aufgebaut. Und dieses Objekt-Know-how ist für die Kunden auch bei der Bonitätsprüfung von Nutzen. Denn das Leasing-Unternehmen bezieht die Werthaltigkeit des Leasing-Objektes in die Beurteilung des Kunden mit ein – ein großer Vorteil gegenüber den Hausbanken. Das hilft sowohl dem Lieferanten als auch dem jeweiligen Investor, die Potenziale der Finanzierungsalternative Druckmaschinen-Leasing auch in schwierigen Zeiten voll auszuschöpfen.
Interessante Website: http://www.kba-leasing.org
Quelle: Koenig & Bauer AG



















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