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Menschen, Medien, Meinungen… die grafische Industrie im Dialog.

Monatsarchiv für November 2011

Die Deutsche Druckindustrie im November 2011

29. November 2011 - 13:20 Uhr | Kategorie Allgemein, Medien, Neues vom Markt, Prepress, Press

Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie sind gegenüber Oktober mit +8 % der Antwortsalden leicht gesunken. Die Beurteilung der Nachfrage aus dem Vormonat ist nahezu konstant geblieben und weiter zweistellig positiv, während sich die Beurteilung der Auftragsbestände vom Vormonat um 16 Prozentpunkte verschlechtert hat und mit –2 % nun nach zwei Monaten mit positiven Werten wieder negativ ist.
Der Abstand zur Geschäftslagebeurteilung der Gesamtindustrie hat sich mit derzeit 23 Prozentpunkten deutlich reduziert, nachdem er im Juli 2011 mit 66 Prozentpunkten ein Langzeithoch erreicht hatte. Weiterlesen »


Reden Sie schon über Ihre Druckerei?

29. November 2011 - 11:19 Uhr | Kategorie Allgemein, Medien

Welches Thema dominierte die Medienlandschaft in diesem Jahr? Ganz eindeutig, die zunehmende Bedeutung von Social Media, gerade und insbesondere für Unternehmen. Jeder hat davon schon gehört, kaum einer weiß um die inzwischen fast unbegrenzten Möglichkeiten und nur wenige verstehen es inzwischen Social Media wirklich effizient in die eigenen Unternehmensstrategien und Unternehmenskommunikation einzubinden. Das gilt durchaus auch für viele Druckereien.

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Der “Padpublisher” – Neues Umsatzpotential für Druckereien und Verlage?

27. November 2011 - 13:14 Uhr | Kategorie Allgemein

Das uns der Medienwandel in den USA immer um ein bis zwei Jahre voraus ist, dürfte wohl eine Tatsache sein. Ein Blick “über den großen Teich” eröffnet daher auch und gerade für die Druckindustrie in Deutschland und Europa sehr interessante Perspektiven und Trends. Eines der großen Themen der Gegenwart sind Apps. Gerade in diesen Tagen, verdient daher die Pressemeldung eines amerikanischen IT-Verlages besondere Aufmerksamkeit. Demnach stellt dieser Verlag, mit sofortiger Wirkung, die Produktion seiner kompletten Printobjekte ein und stellt dessen Inhalte seinen Lesern nun ausschließlich nur noch als Apps zur Verfügung. Eine sicherlich radikale Entscheidung zugunsten von 100% digital!

Was aber bedeuten diese Apps (Miniprogramme für z.B. das iphone oder iPad) eigentlich für die zukünftige Produktion von etwa Katalogen, Kundenzeitschriften, Broschüren etc.? Wie wird eine App eigentlich erzeugt und wie können Druckereien und Verlage selbst in diesen Zukunftsmarkt einsteigen? Fragen, die uns in dem nachfolgenden Interview Joachim Guenster, International Sales Manager der app publishing group beantwortete:

EuropaDruck.com: Herr Guenster, Sie sind  als Druck- und Vertriebsexperte der app publishing group, einem amerikanischen Unternehmen, angetreten, um hier in Deutschland eine neue Software, den padpublisher,  in der Druck- und Verlagsindustrie bekannt zu machen. Ist das richtig?

Joachim Guenster: Genau, wir sind Apple iPhone Entwickler der ersten Stunden, inklusive Anstehen vorm Apple Store in San Diego, CA. Wir haben sofort eine Basistechnologie entwickelt, die folgendem Gedanken verwirklicht: Jeder der Lesen und Schreiben kann, soll auch eine App erstellen können!  Zunächst fürs iPhone und dann sofort für iPad.

Joachim Guenster, International Sales Manager der app publishing group

EuropaDruck.com: Welcher Grundgedanke und welche Markteinschätzung  lag, aus Ihrer Sicht, der Entwicklung des padpublishers zugrunde?

Joachim Guenster: Das mit dem “Lesen und Schreiben” ist uns wichtig und der Markt war für uns offensichtlich. Jeder der heute auf Papier druckt, wird früher oder später auf´s iPad (und andere Tablets) drucken. Wir sehen uns als Partner der Druckindustrie und stellen eine Druckmaschine her, mit der man aufs iPad drucken kann. Das Besondere: die Maschine ist kostenlos in der Anschaffung und Gebühren werden erst nach echter Auftragsproduktion fällig.

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zipcon consulting bündelt Beratung und Aktivitäten für digitale Inhalte in neuem Unternehmen

25. November 2011 - 12:51 Uhr | Kategorie Allgemein, Medien, Neues vom Markt, Prepress, Press, Wer macht was

zipcon consulting, eines der führenden Technologie- und Strategieberatungsunternehmen für die Print- und Medienindustrie in Deutschland, fasst die Aktivitäten für digitale Inhalte künftig im neugegründeten Verlag „beyond print media GmbH“ zusammen. Neben der Produktion eigener Inhalte (Studien, Fachpublikationen etc.), wird das neue Unternehmen auch im Bereich der Beratung für andere Verlage tätig werden. Im Mittelpunkt stehen hier Ansätze des „Liquid Publishing“ – das Publizieren von Inhalten in jegliche digitale Quelle auf Basis der vorhandenen Druckdaten / Contents.

Christian Cub (links im Bild) und Bernd Zipper

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Schadet die elektronische Rechnungsstellung der Druck- und Medienindustrie?

21. November 2011 - 11:13 Uhr | Kategorie Allgemein, Medien, Neues vom Markt

Die Europäische Kommission hat sich im Rahmen ihrer Digital Agenda zum Ziel gesetzt, die Elektronische Rechnungsstellung bis zum Jahre 2020 als ausschließlichen Standard zu etablieren. Das Europäische Komitee für Normung (CEN) hat sich mit Umsetzungsmöglichkeiten der darin genannten Maßnahmen beschäftigt.

Der Bundesverband Druck und Medien kritisiert in einem Schreiben an deutsche EU-Abgeordnete die Förderung von E-Invoicing als von der EU-Kommission favorisierten künftigen alleinigen Rechnungsstandard. Dieses Bestreben der EU benachteilige ganze Industriezweige, deren Beschäftigte und weite Teile der Endverbraucher. Der bvdm bittet das EU-Parlament um eine differenzierte und neutrale Betrachtung eines Themas, das Wirtschaftszweige, wie die IT-Industrie, einseitig fördere und Branchen wie die Druck- und Medienindustrie ausgrenze und massiv schädige.

Der Bundesverband Druck und Medien stellt sich damit hinter die von Intergraf, der europäischen Dachvereinigung der Druck- und Medienverbände, sowie den europäischen Partnerverbänden aus Papier-, Medien-, Werbe- sowie Versandindustrie vorgestellte Kritik an der bisherigen Argumentation der EU-Kommission. Weiterlesen »